Christine Kern: Dank Master-Titel in der Topliga

Christine Kern: Dank Master-Titel in der Topliga

Der Weg zum Master-Titel ist kein leichter. Wer einen Master of Advanced Studies absolviert, wendet dafür mindestens 1’800 Stunden auf. Nebst Arbeit, Familie, Hobbies. Die Text-Akademie-Studentin Christine Kern steht kurz davor, ihren letzten CAS-Studiengang abzuschliessen. Und kurz vor einem Master-Abschluss.

Am Freitag ist alles zusammengekommen. Alles, was Christine im letzten halben Jahr im Unterricht auf sich genommen hat, hat endlich ein Ende gefunden: das stundenlange Lesen der Pflichtlektüre, die vielen Freitagabende mit Text-Analysen im E-Classroom, die siebenstündigen Direktunterrichtstage. Und endlich auch die zahlreichen Wochenenden, an denen sie zusätzlich für die Abschluss-Prüfung gebüffelt hat.

Dennoch steht ihr der strengste Teil erst noch bevor: ihre Master-Thesis. Das heisst wiederum vier Monate lang intensiv und hochprofessionelles Schreiben für ihre rund 100-seitige wissenschaftlich verfasste Arbeit. Für ihren Titel MAS in Corporate Writing & Digital Publishing der HWZ und der Stiftung Text Akademie.

Christine hat bereits einen Bachelor-Abschluss in Kommunikation. Sie ist eine versierte Berufsfrau; seit sechs Jahren schreibt sie für die Kantonspolizei St. Gallen. Am liebsten liest und schreibt sie Reportagen. Weil diese Geschichten lebendig und spürbar sind. Sie wollte immer Autorin werden, schwärmt sie. Und weil Christine auch beruflich anspruchsvolle Texte schreiben muss, wandte sie sich an die Text Akademie: «Das CAS Corporate Writer ist beides: Ein Lehrgang, den ich aus Spass in der Freizeit absolvieren würde, und eine Weiterbildung, die genau auf meine Arbeitsstelle zugeschnitten ist.»

Doch weshalb nimmt sie einen so grossen Aufwand für einen Master-Titel in Kauf, obwohl sie bereits einen soliden Bachelor-Abschluss besitzt? Weil Kommunikations-Spezialistinnen wie Christine Kern nicht nur strategisch denken müssen, sondern sie müssen auch schnell und sicher hochwertigen Content produzieren – tagtäglich, immer unter Zeitdruck. Christine Kern: «Letztlich entscheidet professioneller Content darüber, ob uns die Leute überhaupt noch wahrnehmen. Und falls ja: Wie nehmen sie uns als Marke wahr, wie als Arbeitgeber?»

Damit sie mehr Spielraum in ihrer Arbeit bekommt – und somit freier im Wählen von Content-Strategien und -Themen ist ‒ will Christine den Master-Abschluss in Corporate Writing & Digital Publishing erlangen. Diesen Wunsch verspürt sie erst seit dem ersten CAS-Studiengang an der Text Akademie / Hochschule für Wirtschaft in Zürich HWZ.

Christine liebt ihren Beruf als Kommunikationsprofi. Nicht nur, weil sie tagtäglich mit den heiklen Themen des Polizeialltags klarkommen muss, sondern auch, weil es immer um «das Behüten» einer Reputation geht. … Einfühlungsvermögen ist die Voraussetzung für eine gute Polizistin, einen guten Polizisten. Und ebenso von Christine Kern bei ihrer täglichen Schreibarbeit im Dienste der Polizei.

Executive Melanie Müller: Ein Chatbot darf uns zuzwinkern

Umfangreich programmierte Chatbots haben einen Charakter. Die sogenannte Chatbot-Persona bestimmt, in welcher Tonalität der Chatbot schreibt, welche Fragen er fragt und auch, welche Text-Elemente er verwendet. Elemente wie Bilder, Videos, GIFs ‒ und durchaus auch Emojis.

Melanie Müller ist Head of Marketing & Communications bei der PIDAS AG, einer preisgekrönten Firma für Customer Care. Sie doziert im Studiengang CAS Corporate Writer das Thema Chatbot Producing – zusammen mit Jörn Skerswetat. Im Gespräch erfahren wir, wie eine Chatbot-Persona aussehen kann, was wir vor der Einführung eines Bots unbedingt wissen müssen und was dabei schiefgehen kann.

Executive Jörn Skerswetat: Auch ein Chatbot braucht Hilfe

Ist ein Chatbot ein einsamer Einzelkämpfer, der 24 Stunden am Tag alle unsere Kommunikationsprobleme löst? Die Antwort ist nein. Auch ein Chatbot braucht Hilfe. Ein Chatbot zeigt seinen grössten Mehrwert, wenn er in die gesamte Unternehmensstruktur integriert ist. Sprich: Wenn er mit Live-Chat- und Telefon-Systemen zusammenarbeitet.

Wie wir am besten Chatbots fürs Unternehmen einsetzen, das weiss Jörn Skerswetat. Er ist Head of Digital Experience bei der PIDAS AG und doziert Chatbot Producing an der Text Akademie. Im Gespräch erzählt er uns, weshalb Chatbots nützen und was bei ihrer Integration schieflaufen kann.

Lea Matea Batt: «Wir sind bereit, mit Chatbots zu reden»

Gemäss Lea Matea Batt, Projektleiterin Innovationen der Destination Davos Klosters, steigt die Bereitschaft der User, mit Chatbots zu kommunizieren. Das bedeutet, dass Unternehmen vermehrt auf Künstliche Intelligenz in der Corporate Communication setzen können. Und dass Texterinnen und Texter ihre Repertoir um die Schreibkompetenz «Chatbot-Texten» erweitern müssen.

Executive Patrick Müller: «KI wird die Customer Journey bereichern»

Wie wird die Künstliche Intelligenz – KI – die Kommunikation beeinflussen? Diese Frage beschäftigt immer mehr Unternehmen. Patrick M. Müller sieht die Vorteile von KI vor allem in der Individualisierung von Content. Er leitet die kreative Agentur DOCMINE in Zürich und doziert an der Schweizerischen Text Akademie Digital Storytelling und Videobooks. Im Gespräch erzählt er uns, was die Digitalisierung für die Aufmerksamkeitsökonomie bedeutet und wie KI die Customer Journey bereichern wird.