Mit Form und Text zum Traumjob

Mit Form und Text zum Traumjob

Viele suchen ihren Traumjob, nur wenige finden ihn. Regina Sele hat ihren Traumjob selber kreiert. Sie lernte einst, Werbemittel zu designen, und schrieb später die Inhalte dazu. Mit Erfolg!

Regina Sele besitzt ihre eigene kleine Agentur «selegrafik&text». Ihr Talent für Gestaltung und ihre Kreativität hat sie von den Eltern erhalten. Denn im Hause Sele hat man immer die Kreativität, das Geschichtenerzählen, gefördert: «Es hat immer eine Gute-Nacht-Geschichte gegeben, immer!», erinnert sich Regina Sele. Das heimische Storytelling hat ihr die Weichen für die Zukunft gestellt. Damals ist für sie klar gewesen, dass sie einen kreativen Beruf erlernen will. Etwas mit Farben, Formen und Bildern. Also hat sie sich zur Grafikerin ausbilden lassen.

Gut gerüstet in die Selbstständigkeit

Die gelernte Grafikerin schreibt gerne. Daher ist es für sie selbstverständlich gewesen, sich auch im Schreiben weiterzubilden. Unter anderem im verständlichen Schreiben und im kreativen Texten. Sie hat also die grosse Triage vervollständigt. Die drei grossen Gegebenheiten, die eine junge Grafikerin zu ihrer eigenen, selbstständigen Chefin macht: Wissen, Wunsch und Mut.

Ist Regina Sele nun am meistgesuchten Arbeitsziel – bei ihrem Traumjob? Darauf gibt sie eine klare Antwort: «Ja! Ich habe mich inspirieren lassen, gearbeitet, gelernt und meinen Traumjob selber kreiert.» Und es funktioniert: Für ein aktuelles Projekt gestaltet und textet Regina eine Corporate Website. Bei diesem Projekt kann sie ihrer Kreativität im Rahmen der Corporate Identity freien Lauf lassen. Immer mit Fokus aufs Publikum. «Ich frage mich immer wieder, für wen genau ich schreibe und gestalte. Was wollen die Leserinnen und Leser erleben? Wie lass ich sie es erleben?», erklärt Regina Sele.

Strukturierte Tage und Texte

Genauso, wie sie einen Text strukturiert, versucht sie auch, ihren Tag zu strukturieren. Als Mutter einer zweijährigen Tochter muss sie ihre Aufmerksamkeit gut einteilen. Wenn sie nicht mit ihrer Arbeit beschäftigt ist, benötigt ihre Tochter die Aufmerksamkeit. Daher arbeitet sie öfters bis in die Nacht. Dies ist doch bei allen kreativen Berufen so, meint sie. In der Nacht findet sie die guten Ideen. Zudem fördert es ihre Kreativität, wenn sie ihrer Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Dann ist sie im kreativen Denkmodus. Ob ihre Tochter eines Tages auch Texterin wird?

Nora Haider, Schweizerische Text Akademie, Erstveröffentlichung: 7.11.2013

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